EM. O. UNIV. PROF. DR. HERBERT PIETSCHMANN
Wissenssoziologe, Kommunikations- und WissenschaftstheoretikerProf. Dr. Herbert Pietschmann ist einer der charismatischsten Redner unserer Tage. In seinen interessanten Vorträgen begeistert er seit Jahrzehnten tausende von Zuhörern und schafft es einen Bogen von Wissenschaft zu Spiritualität zu spannen. Zum einen beherrscht er die Kunst der Plausibilität wie nur wenige. Damit ist gemeint: seine Veranschauungsmodelle sind einleuchtend, doch sie sind stets auch fundierte Denkmodelle, niemals bloß didaktische Spielereien.
Zum anderen ist das Denken von Prof. Pietschmann darin äußerst innovativ, als er Grenzen, wo nur möglich, überschreitet. Nicht im ´nachträglichen´ Vernetzen von Vorgegebenem, wie der Gedanke der Ganzheit heute oft unfruchtbar angesetzt wird, sondern im Aufbrechen der vorgegebenen Kategorien, die meist nur dem gewohnten Orientierungswissen entsprechen. Der Widerspruch wäre in diesem Sinne nicht zu beseitigen, wie dies in ´klassischen´ Denksystemen gang und gäbe war, sondern vielmehr zulassen!
Wissenschaftstheorie und Kommunikationstheorie werden solchermaßen von Pietschmann in völlig neuer Form in eins gedacht.
Geboren 1936 in Wien, Studium Mathematik-Physik Univ.Wien, Dr.phil.(sub auspiciis praesidentis) 1961. Habilitation in theor.Phys. Univ.Wien und Göteborg 1966. Forschungsjahre in Genf (CERN), Virginia USA, Göteborg (Schweden) und Bonn. Vortragsreisen in Europa, USA, Naher Osten, Japan und China. Seit 1968 Ao.Univ.Prof., seit 1971 O.Univ.Prof. Univ.Wien, Vorstand des Inst.f.theor.Phys., seit 1. Oktober 2004 Emeritus. Korrespondierendes Mitglied der Öst.Ak.d.Wissenschaften und der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin, Mitglied der New York Academy of Science und Fellow der World Innovation Foundation.
Themen seiner Vorträge:
- Wissen - Weisheit - Inspiration
- Aufbruch in neue Wirklichkeiten
Die wichtigsten Publikationen:
- Das Ende des naturwissenschaftlichen Zeitalters (Wien 1980 und Stuttgart 1995)
- Phänomenologie der Naturwissenschaft (Berlin 1996 und Wien 2007)
- Gott wollte Menschen (Wien 1999)
- Eris & Eirene - Anleitung zum Umgang mit Widersprüchen und Konflikten (Wien 2002)
- Vom Spaß zur Freude - Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts (Wien 2005)
- Geschichten zur Teilchenphysik (Wien 2007)
- Die Atomisierung der Gesellschaft (Wien 2009)
- Videofilm: Aufbruch in die Quantenwelt (Wien 2002)
- 11 weitere Bücher, ca 160 Arbeiten in Physik, ca 170 Arbeiten in Wissenschaftstheorie, Philosophie und Didaktik.